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Ein kleines Riesling Weingut in Oestrich

Riccardo Cuna Weinlagen

Unsere Weinlagen

Oestricher Lenchen

Über die Herkunft des Namens Lenchen ist man sich immer noch unschlüssig, ob sich der Name nun von einer zum Pfingstbach geneigten Berglehne ableitet, oder ob man im Rheingauer Dialekt aus einem kleinen Lehen ein Lenchen werden ließ.

Die fünf Kleinlagen Eiserberg, Eiserweg, Hölle, Pfaffenpfad und Rosengarten wurden später dann zur Einzellage Oestricher Lenchen zusammengefasst. Sie gehört zu den Spitzenlagen Oestrichs.

Charakteristisch für das Oestricher Lenchen ist der tiefgründige Löss-Lehm-Boden, der unsere Rieslingreben auch bei Trockenheit hervorragend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Im Gegensatz zum reinen Lehmboden speichert der Löss-Lehm-Boden nicht nur die Feuchtigkeit, sondern gibt sie durch den Lössanteil auch an den Rebstock ab. So entstehen hier blumig-frische Weine, die in Aroma und Frucht Ihresgleichen suchen.

Oestricher Klosterberg

Den klangvollen Namen verdankt diese von Kies-Lehm-Boden geprägte Lage dem einstigen Kloster Gottesthal.

Die Kombination aus der leicht nach Süden ansteigenden Hanglage, dem fruchtbaren, wasserführenden Boden und der außerordentlich guten Sonneneinstrahlung bringt jedes Jahr fruchtige, vollmundige und extraktreiche Weine hervor.

Oestricher Doosberg

Der Name Doosberg leitet sich von Dachsberg ab. Der humusreiche, tonige Boden, der durchzogen von Kiesanteilen ist, bot den Dachsen wohl ideale Lebensbedingungen.

Der Doosberg bildet die östliche Randlage Oestrichs und erstreckt sich über knapp 100 Hektar.

Da der Doosberg mit bis zu 30% nach Süden bzw. Süd-Westen abfällt, ist er optimal zur Sonne ausgerichtet, was unseren Rebstöcken durch eine lange Reifephase zu Gute kommt.

Es kann sich viel Zucker in der Traube bilden, was zu schweren, körperreichen Rieslingen führt.

Mittelheimer St. Nikolaus

Der direkt am Rhein gelegene kleine Südhang verdankt seinen Namen einer historischen Sandsteinstatue des heiligen Nikolaus am oberen Rand des einst aus dem Besitz des Pfarrgutes stammenden Weinbergs. Die Reben blühen in dieser einzigartigen Lage sehr früh und geben den Trauben somit viel Zeit zu reifen. Dies verdanken wir dem nahe gelegenen, wärmenden Rhein.

So lässt der Kalk-, bzw. Lössboden mit Hilfe des Rheins die Weine zu aromatischen durch Fruchtaromen explodierenden Geschmackserlebnissen gedeihen.

Mittelheimer Edelmann

Im 18. Jahrhundert war der Mittelheimer Edelmann noch Adelsbesitz und verdankt diesem seine Bezeichnung. Heute allerdings zählt der Edelmann zu den Spitzenlagen der Großlage Johannisberger Erntebringer. Der vielschichtige durch Löss-, bzw. Löss-Lehm geprägte Boden, der zudem flachgründig mit Quarzit, Kies und Mergel durchzogen ist, bietet der typischen Rheingauer Rieslingrebe, sowie auch dem Spätburgunder ideale Wachstumsbedingungen. Gerade auch der leicht nach Süden gerichtete Hang sorgt für eine gute Sonneneinstrahlung.

Rheingau
Ein Blick über die wunderschöne Rebenlandschaft des Rheingaus

Der Rheingau

Der Rheingau erstreckt sich am, rechten Rheinufer von den Steilhängen bei Lorch und Assmanshausen, über die eindrucksvollen Weinberge unterhalb des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim bis zu den flachen Südhängen an den südlichen Ausläufen des Taunus bis nach Flörsheim.

Man erkannte schon früh die besondere Eignung der nach Süden gerichteten Hänge des Taunus für den Weinbau. Die volle Südeinstrahlung bietet den Reben die nötige Wärme. Der besondere Schutz gegen Westen und Norden durch Hunsrück und Taunus und die große Wasserfläche des Rheins zwischen Mainz und Bingen bieten selbst der anspruchsvollen Rieslingrebe ideale Wachstumsbedingungen. Die milden Winter, warmen Sommer und Herbstnebel begünstigen die Traubenreife.

Mit seiner 3000 ha großen Rebfläche und einem überschaubaren Rebsortenspiegel von 84% Riesling und ca. 11% Spätburgunder bietet der Rheingau ca. 500 Weingütern Raum, um außergewöhnliche Weine zu erzeugen.

Der Rheingauer Weinbau wurde durch adlige- sowie kirchliche Weingüter, wie z.B. Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg und Schloss Vollrads zum Weltruhm geführt. Hervorgehoben sei hier die Entdeckung der Spätlese auf Schloss Johannisberg. Man erkannte damals, dass sich aus edelfaulen Trauben besonders hochwertige, kraftvolle Weine herstellen lassen. Das Denkmal des Spätlesereiters auf Schloss Johannisberg, der sich als Kurier der bischöflichen Ernteerlaubnis verspätete, kündet noch heute davon.